Unterrock

Der Unterrock trägt das Kleid: Er stützt die Silhouette, verhindert Durchsichtigkeit und bestimmt maßgeblich, wie voluminös der Rock wirkt. Welcher Unterrock passt, hängt vom Schnitt ab:

  • Prinzessin & A-Linie:
    viel Volumen – ein Reifrock oder mehrlagiger Tüll-Petticoat.
  • Fließende, schlichte Kleider:
    ein leichter Tüll-Unterrock oder gar keiner, damit der Stoff weich fällt.
  • Meerjungfrau & Etui:
    ein schmaler, glatter Unterrock, der eng anliegt.

Achte beim Anprobieren auf den Tragekomfort – der Unterrock begleitet Dich den ganzen Tag, beim Sitzen, Tanzen und im Auto.

Geschichte des Unterrocks

Vom 16. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der einzeln getragene Unterrrock "Kotillon" genannt. Im 17. Jahrhundert trugen die adligen und gutbürgerlichen Frauen oft mehrere Unterröcke übereinander.

Dabei unterscheidete man zwischen drei verschiedenen Formen:

  • Der oberste Rock wurde als "la modeste" ("sittsam") bezeichnet und war oft mit einer Schleppe verarbeitet. Der mittlere Rock hieß "la friponne" ("schelmisch") und der unterste Rock war "la secrète" ("geheim").
  • Die Farben weiß und rot war damals sehr modisch und beliebt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Unterrock an das Leibchen angenäht. So entstand das Unterkleid.

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